Heureka.......

Montag, 6. November 2006

........die Baugenehmigung ist da! Und das nach nur 3 Wochen!!! Das ist in der Tat ein Meilenstein.

Er bewirkt prompt einen Ruck bei unserem Häuslebauer. In dieser Woche werden wir die offenen Fragen der Bemusterung klären und wahrscheinlich einen Produktionstermin für unser Haus festlegen. Wir denken, dass der Montagebeginn irgendwo im März 2007 liegen wird. Der Auf- und Ausbau wird dann zwischen 6 und 8 Wochen benötigen. Das ist auch eine sehr wichtige Information für die Kündigung unserer jetzigen Mietskaserne, der verbundenen Renovierung und natürlich des Umzuges. Damit der Terminkalender vollends gut gefüllt wird, hat das große Ferkel an Pfingsten 2007 Konfirmation. Diese würden wir ungern mit Farbeimern als Sitzmöbel feiern.

Ansonsten ist es anscheinend ruhig an der Planungsfront aber im stillen Kämmerlein werden fleißig Pläne verworfen und neu geschmiedet. Die Elektroplanung hat ihren (hoffentlich ;-)) letzten Schliff bekommen. Viele Dinge fallen uns erst nachträglich ein. Vielleicht will ich ja da mal einen Fernseher hinstellen oder warum nicht dort eine Gartenleuchte? In der Küche haben wir die Schrank-Innenbeleuchtung unserer Küchenbauerin kurzerhand rausgeschmissen und dafür die Deckenbeleuchtung noch mal überdacht. Alles nicht so ganz einfach, und unser Projektleiter Herr G. wird schon langsam graue Haare mit uns bekommen. Wir versuchen zu ergründen, welche Kosten die Holzterrasse verursacht, wie viel der Quadratmeter gepflasterter Fläche auf der Auffahrt kosten wird.
Mit der nun erteilten Baugenehmigung hoffen wir, unseren Keller dieses Jahr noch in die Brandenburger Erde setzen zu können. Gar nicht gut, wenn man danach Monate Zeit hat, die getroffenen Entscheidungen der Bemusterungen immer wieder zu überdenken. Und schon gar nicht gut für zwei ungeduldige Menschen.

Wie man übrigens unschwer im Headerbild erkennen kann werden wir im Dragonerweg bauen. Eins von den sieben Grundstücken ist noch frei ;-)
Skeptisch ist der Wikinger noch wegen der Klinker, die WIR ausgesucht haben. Für die Zauberin sind Klinker nun mal etwas Exotisches was man nur nördlich des Weißwurstäquators findet. Der Wikinger hingegen wuchs damit auf, im Rheinland und am Niederrhein zieren Klinker ziemlich viele Häuser. So war es für uns eigentlich nicht leicht unser Haus „anzuziehen“. Im Musterhauspark in KW hat aber der Zauberin das Musterhaus von Haacke mit den roten Klinkern, und der weißen Holzverschalung so gut gefallen, dass sie entschieden hat, wenn überhaupt, dann nur solche Klinker. Eine Zeit stand noch eine weiß-blaue Holz-Putz Fassade zur Debatte aber letztendlich sind wir wieder bei der Variante vom Musterhaus gelandet:
Wenn einen so wie uns das Baufieber gepackt hat, ändert sich natürlich auch das Freizeitverhalten. Statt die Wochenenden mit Bummeleien in Einkaufspassagen oder entspannendem Abhängen in Wellnesstempeln zu verbringen, zieht es den frischgebackenen Bauherren zum erregenden Geruch von frischem Zement oder repräsentativen Musterhäusern. Letztes Wochenende waren wir in der Musterstadtvilla von Haacke in Kleinmachnow. Es ist schon beeindruckend, wenn aus dem Vollen geschöpft wird. Wir nahmen die eine oder andere Idee für die Einrichtung und den Garten mit.

Fliesen in Holzoptik?

Montag, 23. Oktober 2006

Oder doch lieber Holz in Fliesenoptik oder Laminat oder, oder oder.....? Der Bodenbelag für das Wohnzimmer macht uns zu schaffen! Genau vor einer Woche hatten wir den „großen“ Bemusterungstermin bei Haacke. Und bis auf diverse Fliesen haben wir alles festgelegt. Von den Türgriffen über die verschiedenen Armaturen zur Treppe und den Fensterbänken. Na ihr kennt das ja, einen Tag lang Kopfzerbrechen und Diskussionen über Dinge, die man meint schon längst im Kopf festgelegt zu haben. Aber wir waren uns ungewohnt einig *gg, haben uns nicht gestritten und zumindest bei der Eckbadewanne ein bisschen gespart. Der Termin war zwar lang aber sehr konstruktiv und kurzweilig! Die Fliesen allerdings beschäftigen uns noch eine Woche später. Für das Badezimmer ist alles fix: eine mit Flusskieseln geflieste, ebene Duschwanne. Diese Flusskiesel sollen sich dann auch noch an der Wand in der Duschkabine finden, etwa so:



Der Boden wird anthrazit, der Rest der Wände schlicht weiß und als Farbtupfer diese Bordüre:







Bevor....

Sonntag, 22. Oktober 2006

... wir heute Abend unbedingt den Stand der Dinge updaten wollen, haben wir die Kommentare leider auf "Moderation" umstellen müssen, da uns eine Flut von Spam-Trackbacks überrollte. Weiß jemand wie man die löschen kann? Und wie zur Hölle bekomme ich denn Links zu anderen Baublogs in die rechte Leiste untergebracht?? Jetzt spurten wir erstmal zur nächsten Fliesenausstellung, aber je mehr man sieht, desto unentschiedener wird man(n) irgendwie ;-)

Seufz.....

Montag, 16. Oktober 2006

…ist es nicht schön, unser Haus? Zugegeben, die Schönheit liegt im Auge des Betrachters und auch jede Mutter bezeichnet ihr Neugeborenes als das „süüüüßeste Kind der Welt“, selbst wenn es noch so grauslig aussieht. Aber unser „Baby“ gefällt uns eben.
Ok, es ist nicht sooo groß (ca. 145 m2 plus Keller 80 m2), es hat keine auffälligen Erker, Wintergärten, Schießscharten oder einen Wassergraben. Es ist eher schlicht und durchdacht. Aber eben schön; meinen wir.







Weiter geht’s…

Mittwoch, 11. Oktober 2006

……nun mit mehr, viel mehr Geschwindigkeit. Zwar lässt die Fällgenehmigung weiter auf sich warten, aber das hat unsere Architektin nicht davon abgehalten, den (vereinfachten nach § 56 BgbBO) Bauantrag fertig zu stellen. Jippeee!! Morgen wird die Zauberin die Anträge in vierfacher Ausfertigung beim Bauamt in Dallgow-Döberitz platzieren und dann läuft die Frist. Die Fällgenehmigung wird eben nachgereicht. Basta.

Und da wir gerade so richtig in Schwung sind, hat unser Häusle-Bauer Haacke auch prompt auf unsere Nachfrage nach mehr „Planungsgeschwindigkeit“ reagiert und einen Termin zur Bemusterung am kommenden Montag mit uns verabredet. Hoppla, das trifft uns mitten im Flug. Gerade haben wir noch selbstverliebt in „Schöner-Wohnen“-Magazinen nach unbezahl- oder unbeschreibbaren Detail geschaut, in aufgestylten Internetseiten nach unaussprechlichen Sanitärfarben gegoogelt und müssen nun am Montag die Hosen runter lassen. Das wird spannend!
Bewegung gibt es auch bei der Küche. Unsere Küchenbauerin hat uns einen Vorschlag gemacht, der uns seeehr gefällt. Wir hadern noch ein wenig mit der Farbe der weißen Front. Ein Anthrazit ist noch in der engeren Auswahl, da müssen wir noch einmal tief in uns gehen.
Aber es ist wunderbar, dass es jetzt vorwärts geht.

Warten....

Donnerstag, 5. Oktober 2006

…..ist momentan angesagt. Wir tragen die Unterlagen für den vereinfachten Bauantrag zusammen. Es fehlt nur noch die Fällgenehmigung für die Bäume, die das Pech haben, direkt in unserem Baufenster zu stehen. Das ist zwar schade, aber wir können das Haus nun mal nicht um die Bäume herum bauen und wir verpflichten uns ja auch, entsprechend Ersatz zu pflanzen. Die Genehmigung lässt jedoch auf sich warten. Wir schielen auf den Kalender. Möchten wir doch in diesem Jahr noch den Keller in den Brandenburger Sand versenken, um die 3%ige Erhöhung der Märchensteuer zu sparen.
Die Küchenbauerin hat sich unsere Wünsche angehört und versprochen, daraus einen Vorschlag zu formen. Auf diesen warten wir nun sehnsüchtig. Inzwischen hat sich die Küche zu unserem „Planungsliebling“ entwickelt. Wir jonglieren im Kopf mit Details, an jedem Tag fällt uns etwas Neues ein oder wir lassen uns von einem Forum oder einem Gespräch inspirieren. Grillfeld raus, Induktion statt Gasfeld, Arbeitsplatte in Nussbaum oder Granit und und und…... Schließlich wird wohl unser Etat uns grausam in die Realität zurückholen. C’est la guerre.
Etwas stiefmütterlich haben wir in letzter Zeit unser Badezimmer behandelt. Der mutige Entwurf der Zauberin hat noch Bestand. Sie möchte die Dusche in den Raum stellen und mit einer Installationswand abschließen, an der der Waschtisch befestigt wird. Die Skizze erklärt unsere Idee. Dieser Entwurf hat den Charme, dass der Raum nicht beherrscht wird von wandmontierten Möbeln mit einer leeren Raummitte (obwohl der Wikinger spontan die Idee hatte, eine Carrera-Bahn in die Mitte zu stellen……Männer, tse, tse, tse).
Bewegung gibt es bei unserer Finanzierung. Unsere Bank hat uns ein „Willkommen“ geschickt, mag unser Haus finanzieren und möchte nun noch weitere 30 Formulare. Aber wir sind froh, auch diese Klippe erklommen zu haben.


Hinter den Kulissen.....

Donnerstag, 28. September 2006

….wird fleißig diskutiert, geplant, konstruktiv gestritten und gezeichnet. Küchen- und Badplanung heißt unsere Beschäftigungstherapie im Moment.
Beim Bad waren wir uns relativ schnell einig. Auf eine Schneckendusche müssen wir mangels Platz verzichten. Aber die Zauberin konnte ihre Idee durchsetzen, den Waschtisch mitten in den Raum zu platzieren, hinter einer halbhohen Wand, die die Dusche abtrennt. Gefällt uns von der Platzaufteilung besser. Unser Bad wird knapp 12 qm groß und sonst wäre alles rundherum „an der Wand“ und in der Mitte entsteht ein Tanzsaal, den man nicht nützen kann.
Über nette Gimmicks stolpert man dann bei der Badplanung. Eine Dschungeldusche ist nur eines davon und rückt in greifbare Nähe.

Die Küche allerdings beschäftigt uns nun schon etwas länger. Ist es doch für uns ein extrem wichtiger Raum, der nicht nur zu Dekorationszwecken dient. Wir kochen beide sehr gerne und deswegen ist unsere Küche auch offen zum Wohnraum und misst gut 15qm, die man auch noch zum Esszimmer hin erweitern könnte. Mit diversen Küchenplanungsprogrammen schieben wir nun Spüle, Ofen und Schränke hin und her. Dazu kommen dann noch so Schmankerl wie Induktionsplatten, Gasmodul, Grillfläche, Keramikspüle etc. pepe. Insel her, Insel hin, Theke hier, Theke dort. Dieser offene Raum mit zwei Fenstern und einer Tür stellt eine Herausforderung dar. Gestern begann der Wikinger, das Thema systematisch zu betrachten. Er stellte eine Liste von störenden Dingen in unserer jetzigen Küche auf und befragte sogar die Pubis, was ihnen in der Küche wichtig wäre. Im Kopf der Zauberin geht es eher um Farben und so sehen wir heute einem weitern Termin in einem Küchenstudio mit Spannung entgegen!

Fällgenehmigung

Montag, 18. September 2006

Nachdem der Wikinger gerade hier weilt, muss ich mich um wesentlich unspannenderes kümmern. Bebauungsplan besorgen, Fällgenehmigung einholen. Da sich vor einiger Zeit schon jemand für unser Grundstück interessiert hat, existiert schon eine Genehmigung. Wir dürfen nun mit Spannung darauf warten, für welche Bäume sie gilt. Neben den vieren, die mitten im Baufenster stehen, ist uns noch einer auf der "Terrasse" im Weg. Außerdem verschattet dieser Riesenbaum die Solaranlage. Mal abwarten was das zuständige Umweltamt sagen wird. Es bleiben dann ja noch drei große und ein kleiner stehen, und wir werden ja nicht untätig bleiben im zukünftigen Garten.
Übrigens bauen wir ein Family Haus von Haacke und es wird ungefähr so aussehen:
Allerdings (leider) ohne Fensterläden ;-)

Jetzt wird es ernst

Mittwoch, 13. September 2006

Viel schneller, als wir dachten müssen wir Entscheidungen treffen, die das Aussehen und teilweise auch die Ausstattung unseres neuen Hauses betreffen. Heute hatten wir unsere Bauantragsbemusterung, vor Ort auf unserem Grundstück. Dort trafen wir unsere Architektin Frau B. und unseren Bauberater Herrn L., beide von der Firma Haacke-Haus. Wir klärten vor Ort die Lage und Ausrichtung des Hauses auf dem Grundstück, die Position des Carports, Stellplätze sowie die Anzahl der Bäume, die dem Haus leider im Weg stehen. Auch das äußere Bild des Hauses wurde festgelegt: Höhe der Kelleroberkante, Lage der Fenster, Farbe und Beschaffenheit der Klinker, Farbe der Dachziegel, Position der Terrasse, Dachüberstand für die Haustüre und noch 1000 andere Dinge.
Das alles mündet jetzt in die Unterlagen, die Haacke für den Bauantrag erstellen wird. Da für das Gebiet Neu-Döberitz ein gültiger Bebauungsplan besteht, konnten wir uns für ein Bauanzeigeverfahren oder einen Bauantrag im vereinfachten Verfahren entscheiden. Wir wählen den Bauantrag und sammeln nun noch die zusätzlich benötigten Unterlagen. Eigentlich sollte es klappen, den Keller dieses Jahr noch bauen zu können (und 3% Märchensteuer dabei sparen).
Übrigens, wir bauen ein FERTIGHAUS. Möge die Fraktion der militanten Stein- auf Steinleger aufschreien oder süffisant über unsere Dummheit lächeln. Lächelt nur. Wir denken uns dafür unseren Teil und schmunzeln derweil.

Die Geschichte vom Grundstück

Mittwoch, 6. September 2006

Als die Idee geboren war ein Haus zu bauen, machten wir uns sogleich auf die Suche nach einem Grundstück. In der Gegend hier herrscht nicht gerade ein Mangel an Grund und Boden. Die Preise sind moderat, dennoch gilt es genauer hinzusehen. Erstes Anliegen des schottischen Wikingers war es, beim Kauf des Bodens eine Gruppe von nichtsnutzigen Menschen zu umgehen, die davon Leben, für ein paar Telefonate viel Geld zu erwirtschaften. Die Schilder dieser Menschen sieht man an vielen zu verkaufenden Baugrundstücken. Zweitens wollten wir zuliebe der Pubis im Haus, eine gewisse Bahnnähe haben.
Ziemlich schnell wurden wir auf den schönen Ort Dallgow mit seinem Neubaugebiet Neu Döberitz aufmerksam, dass nur einen Steinwurf von unserem jetzigen Wohnort entfernt ist. Eines schönen Wochenendes Mitte Juli (genau gesagt am 15.7.2006) machten wir uns auf den Weg in das zuständige Vertriebsbüro. Herr R. von der SEND erklärte uns die Aufteilung des Baugebiets und gab uns Unterlagen zu den verfügbaren Grundstücken. Wir brauchten genau 5 Minuten, um uns in ein Grundstück am Rande des Baugebietes unter alten Eichen gelegen, zu verlieben. Weitere zehn Minuten später standen wir wieder bei Herrn R. im Büro und reservierten unser „Traumgrundstück“. In den folgenden Wochen haben wir noch weitere Grundstücke angesehen (schließlich muss man ja vergleichen!), aber keines hat uns auch nur annähernd so gut gefallen.
Und hier ein Eindruck von dem Ganzen, wie es jetzt (noch) aussieht. Leider werden einige Bäume weichen müssen.

Von den Angeboten

Montag, 4. September 2006

Nachdem wir das Stadium der "nackerten Weißwürste" abgelegt hatten, begannen wir die Suche systematisch. Wir lernten - mit Zockermiene - Abkürzungen wie GFZ (=Geschoßflächenzahl) oder Fachbegriffe wie "weiße oder schwarze Wanne" (=Ausführung der Kellerabdichtungen) in eine Diskussion einzuwerfen.

Noch ein wenig später wußten wir, wie der Hase läuft. Kosten einschätzen, Nebenkosten im Kopf aufaddieren und Beratungstermine machen. Ohne die erfährt man nämlich keine realen Preise. Unsere Vorstellungen waren schnell recht klar: 1,5 Geschosse, Gästezimmer im EG, großes Wohn-Esszimmer, Gäste-WC mit Dusche, keine kleine Küche (was ist eine große Küche?), KELLER, DG mit anständigem Bad (>10 qm), zwei gleichgroße Kinderzimmer, Schlafzimmer. Alles zusammen so um die 140 bis 150 qm Wohnfläche und eine Heizung aus dem 3. Jahrtausend. Das mußte erst einmal gähren.

Wir haben Angebote der Firmen Okal, Haacke, Rensch und Schwörer bekommen und besprochen. Alle erfüllen mehr oder weniger die Vorgaben. Jeder aus seine Weise und immer ein wenig anders. Aber schon in Königs Wusterhausen war es das Haus von Haacke, das uns beiden spontan am besten gefiel (einmal zum mitnehmen sagte ich damals zu der freundlichen Beraterin). Gut okay, danach sollte man wirklich nicht gehen, denn die Häuser dort sind schon ein paar Jahre alt, und der Einrichtungsstil ist.... naja.... teilweise recht erschlagend.
Bei dem folgenden Besuch bei Haacke in Neu Plötzin/Werder bei Potsdam bekräftigte sich der erste Eindruck. Wir bekamen Material mit, und machten einen ersten Termin mit Herrn L. (beim rausgehen sagte der Wikinger "ich glaube, wir haben gerade mit unserem zukünftigen Häuslebauer gesprochen"). Tatsächlich folgten dann drei weitere Termine, und meistens schleppten wir auch einen Teil unserer Familie mit, die Herr L. geduldig miteinbezog. Zeitgleich holten wir aber auch die anderen Angebote ein, das erste kam von der Firma OKAL. Preislich war es sehr, sehr reizvoll, lag voll in unserem Budget. Nur nötigte man uns sofort zu unterschreiben, und das war dann das vorzeitige Aus für OKAL!
In den folgenden Wochen wurden die Verhandlungen mit Haacke konkreter, eine erste Preismarke wurde genannt, die uns enttäuscht zurücksinken ließ. Dann kam das Angebot von Rensch, was in der Ausführung überhaupt nicht unseren Vorstellungen entsprach, sprich der Grundriß war komplett daneben! Auf das Schwörer Angebot haben wir dann nicht mehr gewartet, sondern noch eine Runde mit Haacke ausgefochten. Schließlich entschieden wir uns für unser Bauchgefühl, nämlich für Haacke. Der Grundriß entspricht genau unseren Vorstellungen, Haacke hat einen unauffällig, professionellen Ruf. Man hört und liest nichts Schlechtes über diese Firma, im Internet sind nur ganz wenige "Geschichten" zu finden. Die Beratung war wirklich ausführlich und sehr gut, Herr L. hat sich immer viel Zeit für uns genommen. Gut, zugegeben, es ist nicht das preiswerteste Angebot, ganz im Gegenteil. Dennoch werden alle unsere Wünsche berücksichtigt (die Zauberin bekommt den Kamin, der Wikinger den Zentralstaubsauger), und die Qualität ist klasse!

Wie alles begann.....

Samstag, 2. September 2006

Es war einmal eine schöne Münchnerin mit zwei entzückenden Teenagern und ein launischer Rheinländer, die zusammen ins schöne Brandenburg zogen (vor die Tore Berlins). Nach fast einem Jahr rechnete der sparsame Rheinländer (der im Verlauf häufiger Wikinger genannt wird) mal genau nach, und stellte fest, dass man für die horrende Miete auch eine hübsche Höhle graben könnte. Die schöne Münchnerin (die im Verlauf hin und wieder als Zauberin bezeichnet wird) stimmte sofort zu, dachte sie doch an all' die kommenden IKEA Raubzüge und endlich die Möglichkeit, wieder an einer offenen Feuerstelle zu spinnen (mit Wolle ;-))

In den darauf folgenden Wochen kamen in unserer Papphaushütte (unser jetziges Domizil ist mehr als dürftig für keltische Verhältnisse) mehrere Zentner Informationsmaterial in Form von
Prospekten für die verschiedensten Arten von Häusern an. Denn schnell hatten wir festgestellt dass hier kein passendes gebrauchtes Haus gekauft werden kann, sondern eines gebaut werden muss. (Ich sag' nur KELLER)
Wir besuchten die Musterhausaustellung in Königs Wusterhausen, und nahmen weitere Zentner Broschüren und Hochglanzprospekte mit nach Hause. Hier begegneten wir auch zum ersten Mal der Spezies "Hausverkäufer". Diese sind immer eng verknüpft mit der Ware, die sie verkaufen. Wir lernten jedoch schnell, dass die Intensität der Freundlichkeit nicht proportional zur Qualität des Angebots sein muss.