Eine Sickergrube........
Sonntag, 14. Oktober 2007
.......fehlte uns noch zu unserem Glück. Die Regenfälle des Sommers haben wir beunruhigt zur Kenntnis genommen. Bisher haben wir das Regenwasser des Daches mit den berühmten gelben Schläuchen in den Garten geleitet und versickern lassen. Eine Notlösung. Bei den legendären Gewittern dieses Sommers führte das allerdings immer wieder dazu, dass wir an einem See wohnten, nämlich an dem, um das Haus herum!
Seit Juni haben wir uns ernsthaft darum bemüht, unser Problem zu lösen und einen Gartenbauer dazu zu überreden, uns ein Angebot für die schrittweise (!) Gestaltung des Gartens inklusive einer Drainage und Sickergrube zu bekommen. Zweimal war sogar ein Vertreter der Zunft bei uns, hat sich unsere Wünsche angehört und versprochen, das Angebot käme unverzüglich. Was kam, waren weitere Gewitter, aber keine Angebot. Geht es der Branche vielleicht so gut, dass sie potentiellen Kunden, die nicht direkt mit der umgehenden Komplettgestaltung des 5-Sterne-Gartens winken nicht mehr antworten? C’est la guerre.
Letzte Woche war es soweit. Der Wikinger hatte die notwendigen Einzelteile eingekauft, einen kompetenten Gartenbauer mit Minibagger gefunden, die Zauberin hatte Sonnenschein bestellt und los ging es.
Die vier Regenfallrohre des Daches münden nun jeweils in KESSEL-Regenabläufe (mit „Schlammeimer“ *gg). Danach folgen Drainrohre, die mit Kocosfasern umwickelt sind. Insgesamt haben wir 50 m davon im märkischen Sand vergraben. Das Regenwasser wird (brav mit Gefälle) zu einer Sickergrube geführt. Die Grube ist 2 m tief und so breit, dass sie die gelieferten 5 m³ Drainagekies fasst. Ausgeschlagen ist die Grube mit Drainagefliess in überlappenden Bahnen, so dass der Kies vor dem Versanden geschützt wird.





































































